Präsentation

Funktionen

EnergyView, eine Plattform zur Vereinfachung des Energiemanagements in den Gemeinden

Den Gemeinden kommt in der Energiewende eine wichtige Rolle zu: Sie optimieren ihre energiefressenden Infrastrukturen (öffentliche Beleuchtung, Sportanlagen, Schulgebäude, ARA usw.), sie gehen mit gutem Beispiel voran, sie unterstützen Privatinitiativen, sie planen die Netze der Zukunft usw. Die gesetzlichen Anforderungen und die Erwartungen der Bürger und Bürgerinnen nehmen in diesem Bereich zu.

Das Energiemanagement in den Gemeinden stellt eine komplexe Aufgabe dar, an der zahlreiche Akteure (Exekutive, Legislative, Gemeindeverwaltung, externe Sachverständige usw.) mit sehr unterschiedlichen Kenntnissen und Informationsständen beteiligt sind.

Der für Energie zuständige Gemeinderat ist selten ein Experte in diesem Bereich. Wo also anfangen? Welches ist der richtige Weg durch den Dschungel der Gesetze, Labels, Normen, Produkte und Dienstleistungen?

EnergyView ermöglicht es:

  • … mit wenigen Klicks objektiv und neutral das Verbrauchsprofil der Gemeinde zu sehen und die Grossverbraucher zu erkennen;
  • … die Diskussion innerhalb der Energiekommission auf der Grundlage von zuverlässigen, präzisen und allgemein verständlichen Informationen (z. B. Indikatoren in Franken) zu erleichtern und dadurch die Ansichten zu einem Konsens und klaren Prioritäten verschmelzen zu lassen;
  • … die Vision der Energiekommission problemlos mit dem übrigen Gemeinderat zu teilen und somit die erforderlichen Mehrheiten zu finden und zu überzeugen, um Handlungsentscheidungen zu erzielen;
  • … die Entwicklung des Energieverbrauchs zu beobachten, ohne eine getrennte Energiebuchhaltung vornehmen zu müssen;
  • … durch einfaches Exportieren der Grafiken und Indikatoren von der Plattform den anderen Akteuren (Legislative, Bürger und Bürgerinnen, Presse) die Ergebnisse mitzuteilen.

Sie zeugen…

Loïc VIRET

Gemeinde Veysonnaz

Depuis que j’utilise EnergyView, nous avons réalisé de véritables économies, car nous avons été en mesure d’identifier…

Jean DUPOND

Commune de Sierre

Schritte

Energiesparen in 5 Schritten

  • Daten extrahieren
  • Daten importieren
  • Indikatoren überprüfen
  • Grafiken ansehen
  • Verfeinern zur Anzeige entsprechender Massnahmen
01
Extrahieren Sie Ihre Daten aus Ihrer Buchhaltung

Die Daten müssen aus Ihrem Buchhaltungsprogramm in Form einer CSV-Datei exportiert und gespeichert werden. Dieser Vorgang erfolgt mit wenigen Klicks.

Beispiel herunterladen

02
Daten importieren

Einfach die Datei mit den Abrechnungsdaten per Drag-and-Drop im Importbereich der Plattform EnergyView ablegen. Die Daten werden importiert und sicher gespeichert. Das Cockpit wird sofort angezeigt.

Beispiel herunterladen

03
Indikatoren überprüfen

Das Cockpit wird automatisch erstellt, dennoch ist es möglich, die ausgewählten Konten durchzusehen und gegebenenfalls bestimmte Konten auszuschliessen.

Beispiel herunterladen

04
Grafiken ansehen

Die Grafiken sind leicht verständlich, und mit nur einem Klick wird von der Gesamtansicht zur Detailansicht oder von der Anzeige in Franken zur Anzeige in kWh gewechselt.

Beispiel herunterladen

05
Verfeinern zur Anzeige entsprechender Massnahmen

Nach Festlegung der Prioritäten helfen viele gezielte Hinweise und Links beim Beschluss geeigneter Massnahmen.

Beispiel herunterladen

Haben Sie Interesse an dieser Plattform?

EnergyView kann in Ihrer Gemeinde schnell und kostengünstig umgesetzt werden.

Häufig gestellte Fragen

Wie funktioniert das?
Einfach die Abrechnungsdaten der Gemeinde (im Dateiformat CSV) hochladen und auf die Plattform EnergyView.ch importieren. Das Cockpit wird automatisch auf Grundlage dieser Daten generiert.
Muss ich viele Daten eingeben?
Nein. Eine Dateneingabe ist nicht erforderlich. Bestimmte optionale Angaben wie der Strompreis oder die Einwohnerzahl der Gemeinde können eingegeben werden, um die gelieferten Indikatoren zu verfeinern.
Wie hoch ist der Zeitaufwand?
Das Exportieren der Konten und das Hochladen dieser Daten auf die Plattform nimmt nur wenige Minuten in Anspruch. Dadurch wird das Cockpit zeitgleich mit der Jahresrechnung für die Exekutive und Legislative verfügbar. Das Energiemanagement integriert sich also in den Vorgang Budget/Jahresrechnung.
Welche Fachkenntnisse sind dafür erforderlich?
Eine besondere Kompetenz ist nicht vonnöten. EnergyView ist selbsterklärend, einfach in der Anwendung und allgemein verständlich.
Die Buchhaltung unserer Gemeinde erfolgt summarisch. Können wir dennoch EnergyView benutzen?
Ja. EnergyView ermöglicht auch das direkte Hochladen der Daten des Energieversorgers (z. B. Aufstellung der Stromrechnungen). Zudem liefern wir (mit dem harmonisierten Buchhaltungsmodell kompatible) Empfehlungen zur Rechnungslegung für die Erfassung von Stromrechnungen.
Unsere Gemeinde hat begrenzte Personalressourcen, ist das ein Problem?
Nein. EnergyView wurde als unkompliziertes Instrument zu Diensten der Gemeinden entwickelt. Es nutzt bereits vorhandene Daten (Konten der Gemeinde, Daten des Versorgers). Daher ist es nicht notwendig, eine Energiebuchhaltung und ein getrenntes Reporting vorzunehmen.
Wird EnergyView eher intern oder zur Kommunikation nach aussen verwendet?
Beides. EnergyView eignet sich für interne Vorgänge (Energiekommission, Bericht an den Gemeinderat usw.) und ebenso für die Kommunikation mit externen Stellen (Presse, Legislative, Staatsangehörigen).
Warum werden die Daten standardmässig in Franken angezeigt, obwohl es sich um Energie handelt?
Die Daten in Franken sind allgemein verständlich. Somit können verschiedene Energieträger (Gas, Strom usw.) und Wasser einfach hinzugefügt werden. Die Franken lassen sich mit den in EnergyView integrierten Konvertierungsfaktoren problemlos in andere Einheiten (z. B. kWh oder CO2) umwandeln.
Was hat EnergyView ausser dem Cockpit noch zu bieten?
Die Plattform EnergyView umfasst Selbstbeurteilungen, Empfehlungen, Instrumente, Links zu Normen, Labels, Ausbildungen und Förderprogrammen. Die Informationen betreffen die wesentlichen Themen rund um das Energiemanagement in den Gemeinden: Energiemanagement, Gebäude, öffentliche Beleuchtung, Mobilität, Wasser. Die Kombination aus Cockpit und ergänzenden Instrumenten erleichtert die Umsetzung und Weiterverfolgung der Massnahmen.
Unsere Gemeinde möchte Energiestadt werden. Ist das mit EnergyView vereinbar?
Ja. EnergyView ermöglicht einen einfachen Einstieg in ein nachhaltiges Energiemanagement. Anschliessend können die getroffenen Massnahmen durch das Label Energiestadt ausgezeichnet werden. Mit diesem Label kann in bestimmten Bereichen weitaus mehr erzielt werden (Mobilität, räumliche Energieplanung).
Unsere Gemeinde ist bereits Energiestadt. Welchen Mehrwert kann EnergyView bieten?
Das Label Energiestadt basiert eher auf einem Massnahmenkatalog, während die Plattform EnergyView eher auf Energiemanagement (ISO 50001) setzt, dennoch ergänzen sich beide Ansätze. EnergyView bietet eine andere Sicht auf die Energiekosten (Energiebuchhaltung). Dadurch können bestimmte Strategien gefestigt und neue entdeckt werden. Die Verwendung von EnergyView unterstützt bestimmte Bereiche der Energiestadt wie das Management von Gebäuden und kommunalen Einrichtungen, die Energieversorgung, die interne Organisation und die Kommunikation.
Worin besteht der Unterschied zum Energieanalyse- und -optimierungstool energo?
Das Energieanalyse- und -optimierungstool energo (energostat, energoTools) ermöglicht die genaue Überwachung des Verbrauchs von Gebäuden (grundsätzlich wöchentliche Überwachung). Wenn die Gebäude einen wesentlichen Teil des Energieverbrauchs in der Gemeinde ausmachen, so ist die Verwendung von energo (oder eines vergleichbaren Instruments) sinnvoll.
Worin besteht der Unterschied zum Werkzeug EnerCoach von Energiestadt?
Die zwei Instrumente sind nicht auf die gleichen Themen ausgerichtet und komplementär. EnergyView bietet der Exekutive eine schnelle Gesamtübersicht (Gebäude, öffentliche Beleuchtung, Infrastrukturen, Mobilität usw.) sowie die Festsetzung der Prioritäten. EnerCoach hingegen ist mehr auf die jährliche Kontrolle der kommunalen Gebäude ausgelegt.

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